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© by Veilchen - Meine Handarbeitswelt

Grundanleitung für gestrickte Teddys

Hier kommt nun der 1. Teil einer Bärenanleitung, die ich mal von einer lieben Freundin erhalten habe.

Ich wünsche euch noch viel Vergnügen beim Nachstricken;-)) Grüsse Veilchen

 


Grundanleitung des gestrickten Bären:

Die Bären sind mit Alpaka (35% Schurwolle, 35% Polyacryl, 30% Alpaka, von Schachenmayr nomotta) gestrickt. Die Lauflänge beträgt 100 m/50 g. Für die Körper benötigen Sie je nach Größe zwischen 50 und 200 g in einer dunklen Farbe (z. B. Fb 10), für Schnauze, Ohren und die unteren Bärentatzen ca. 50 g in Beige (z. B. Fb 05) oder Natur (Fb 02). Die genauen Mengen finden Sie in der Größentabelle bzw. in der Anleitung. Weitere verwendete Qualitäten für Körper und Kleidung von Schachenmayr nomotta: Um einen schönen, kuscheligen Bären stricken zu können, haben wir lange nach der richtigen Wolle gesucht. Dabei haben wir festgestellt, dass reines, etwas dickeres Alpakagarn das schönste Ergebnis bringt. Natürlich können Sie jede beliebige Wolle zum Bärenstricken nehmen, denn letztlich ist alles eine Geschmacksfrage. Nur sollten Sie immer daran denken, dass Sie fest stricken müssen. Denn die gestrickten und dann zusammengenähten Teile müssen sehr fest mit Füllwatte gestopft werden. Bei lockerer Strickart drückt sich die Watte leicht durch das Gestrick. Deshalb empfehlen wir generell sehr dünne Stricknadeln, Bei dem verwendeten Alpakagarn mit einer Lauflänge von ca. 100 m/50 g verwenden wir Nadelstärke Nr. 2. je nach Bärengröße benötigen Sie 50 bis 200 g einer dunkleren Farbe und zum Absetzen von Schnauze, Ohren usw. zusätzlich 50 g in einer helleren Farbe. Wenn Sie den Bären durchgehend mit dunklerem Garn arbeiten möchten, sollten Sie ca. 50 g mehr Garn rechnen. Die Mengenangaben beziehen sich jeweils nur auf die Alpaka Wolle.

 

Material und Hilfsmittel:

Zusätzliches Material:
1 Nadelspiel Nr. 2 ,
1 Rundstricknadel Nr. 2,
2 Glasaugen mit Drahtösen *
1 Brummstimme (nach Wunsch) *
4 Holzperlen *
ca. 250 g Füllwatte (Bastelwatte) *
ca. 2 m reißfeste Perlonschnur (Polyamid-Tauwerk, geflochten, DIN 83330) *
1 ca. 18 cm lange BastlerStopfnadel *
1 Häkelnadel *
ca. 2 m schwarzes Perlgarn oder Wolle (zum Sticken der Schnauze)

Das Zubehör erhalten Sie in gut sortierten Bastelgeschäften (z. B. von der Firma Knorr).

 

Körper - Grundanleitung

Maschenprobe:
Mit relativ dickem Alpakagarn (Lauflange ca. 100 m/50 g) und Nadeln Nr. 2 glatt rechts fest gestrickt und ungedehnt gemessen: 30 bis 32 Maschen und 42 bis 44 Reihen bzw. Runden 10 cm X 10 cm.

Beschrieben ist der 32 cm große Bär (Größe 3 der Tabelle). Alle übrigen Bären werden im gleichen Prinzip gestrickt. Alle Angaben für Maschen, Reihen bzw. Runden und Längen entnehmen Sie bitte der Tabelle.

Anleitung:
Der Bär besteht aus 8 einzelnen Teilen:

1 . Der Körper, 2. Die Arme, 3. Die Beine , 4. Kopf und Schnauze, 5. Die Ohren

 

1. Der Körper:
Er wird am Hals begonnen. 60 Maschen anschlagen, dabei die Maschen auf 4 Nadeln des Nadelspiels verteilen und in Runden glatt rechts zunächst gerade hoch stricken. Rundenwechsel ist in der rückwärtigen Mitte. Ein gutes Maß für die Länge ist hier, egal mit welcher Bärengröße Sie arbeiten, wenn Sie den Körper so lang stricken, wie der Schaft breit ist, und dann noch etwa 1 cm zugeben. In diesem Fall bedeutet das, Sie stricken den Körper ca. 11 cm hoch und beginnen dann mit den Abnahmen. Die Abnahmen werden wie bei einer Sockenspitze gearbeitet: Bei der 1. und 3. Nadel bis 3 Maschen vor Ende der Nadel stricken, dann 2 Maschen rechts zusammenstricken und die letzte Masche rechts stricken. Bei der 2. u. 4. Nadel die 1. Masche rechts stricken, die folgende Masche rechts abheben, 1 Masche rechts stricken und die abgehobene Masche überziehen. Diese Abnahmen in jeder 2. Runde stets wiederholen, bis auf jeder Nadel noch 3 Maschen (insgesamt 12 Maschen) übrig bleiben, dann diese Maschen gerade abketten oder die Maschen stilliegen und später im Maschenstich zusammennahen. Schneiden Sie den Endfaden nicht zu kurz ab, damit Sie die untere Öffnung von innen zusammennähen bzw. die Naht im Maschenstich schließen können.

Fertigstellung des Körpers:
Das Körperteil wenden und so rechts auf rechts gegeneinander legen, dass die Bandabnahmen seitlich liegen. Diese Naht schließen. An der Halsöffnung für die Schultern beidseitig je 2 cm zusammennähen. Die Öffnung muss so groß bleiben, dass die Brummstimme durchpasst. Das Teil wenden. Nun den Körper mit Watte bis zum Ende der Abnahmen füllen. Dann den Brummkörper quer hineinlegen, so dass er bei einer Vor‑ und Rückbewegung brummt, und rundum gut abpolstern. Achten Sie darauf, dass die Stimme in der Mitte des Körpers liegt. Da später Arme und Beine angenäht werden müssen, darf der Brummkörper das Durchnähen nicht behindern. Nun den ganzen Körper, besonders jedoch die Schultern, sehr fest ausstopfen. Zum Schluss die Halsöffnung von außen fest zusammennähen.

 


Grundanleitung für Beine und Arme

2. Die Arme:
Man beginnt mit den Armen an der oberen Kante. 32 Maschen in der dunkleren Farbe anschlagen, dabei die Maschen auf 4 Nadeln des Nadelspiels verteilen (je Nadel 8 Maschen) und in Runden glatt rechts zunächst gerade hoch stricken. Die Arme sollten etwa genauso lang sein wie der Körper. Etwa 3 cm (je nach Größe 2 bis 4 cm) vor Erreichen der Gesamtlänge in Reihen weiterarbeiten. Zunächst über die Maschen der 1. und 2. Nadel in der dunklen Farbe 3 cm glatt rechts (Hinreihe rechte Maschen, Rückreihe linke Maschen) stricken, dabei in der 1. Reihe beidseitig je 1 Randmasche zunehmen (= 16 Maschen). Dann über die Maschen der 3. und 4. Nadel in der hellen Farbe 3 cm kraus rechts (jede Reihe rechte Maschen) stricken, dabei in der 1. Reihe ebenfalls beidseitig je 1 Randmasche zunehmen. (Aufgrund der anderen Maschenprobe werden hier je nach Bärengröße 2 bis 4 Reihen mehr gestrickt.)

Die Teile wenden und rechts auf rechts aufeinander legen. Die Pfotennähte in einem leicht ovalen Bogen mit Steppstichen schließen. Die Teile wieder wenden und ausstopfen. Die obere Naht der prall gefüllten Arme schließen, dabei an den Seiten in einer leichten Rundung arbeiten, sodass keine Ecken entstehen. Die Arme von oben nach unten zunächst in Runden, dann für die Tatzen in Reihen stricken. Die Tatzennaht schließen, dabei in einer Rundung arbeiten. Die Arme stopfen.

 

3. Die Beine:
An der oberen Kante beginnen. 36 Maschen in der dunkleren Farbe anschlagen, dabei die Maschen auf 4 Nadeln des Nadelspiels verteilen (je Nadel 9 Maschen) und in Runden glatt rechts gerade hoch stricken. Rundenwechsel ist in der rückwärtigen Mitte. Die Beine genauso lang stricken wie der Körper von Schulter bis zum Beginn der Abnahmen lang ist. Nun mit dem Fuß beginnen. Dafür die Maschen der 1. und 4. Nadel stilllegen. Für die obere Tatze über die Maschen der 2. und 3. Nadel 20 Reihen glatt rechts (Hinreihe rechte Maschen, Rückreihe linke Maschen) stricken. Dann in Runden weiterarbeiten, dabei zunächst aus der Seitenkante des Quadrats aus jeder 2. Reihe je 1 Masche (= 11 Maschen) und aus dem folgenden Querfaden noch 1 Masche rechts verschränkt aufnehmen, die Maschen der 4. und der 1. Nadel abstricken, aus dem folgenden Querfaden wieder 1 Masche rechts verschränkt und aus der Seitenkante aus jeder 2. Reihe je 1 Masche aufnehmen = 58 Maschen

           


Noch 6 Runden rechts stricken. Dann die Fußsohle mit dem helleren Garn kraus rechts in Reihen stricken. Dann noch 4 Reihen stricken, dann die Abnahmen arbeiten. Dafür in der Hinreihe immer im Wechsel 1 Masche rechts stricken und 2 Maschen rechts zusammenstricken, die Rückreihe ohne Abnahmen stricken. Diese 2 Reihen 2mal wiederholen, d. h. 3 Reihen mit Abnahmen (insgesamt 6 Reihen) arbeiten. Noch 1 Reihe rechts stricken, dann die Maschen abketten.

Fertigstellung der Beine:
Die Teile wenden und rechts auf rechts so legen, dass die Maschen der 1. und 2. Nadel auf den Maschen der 3. und 4. Nadel liegen. Die Naht schließen. Die Teile wieder wenden und so fest ausstopfen, dass die Tatze schön dick wird. Leichter wird das Ausstopfen von Armen und Beinen, wenn Sie aus der Watte kleine Bällchen formen und diese nach und nach einfüllen, dabei immer kräftig nachdrücken. Die obere Naht der Beine in einer leichten Rundung schließen. Die Beine ebenfalls von oben nach unten zunächst in Runden arbeiten. Für den Oberfuß über die Maschen von 2 Nadeln 20 Reihen stricken. Für die Sohle in der helleren Farbe kraus rechts in Reihen stricken. Den fertigen Fuß (unten links) wenden, die Naht von innen schließen. Wieder wenden, darin das Bein stopfen. Beim Zusammennähen der oberen Beinabschlüsse die Naht seitlich stark einhalten, damit eine schöne Rundung entsteht.

 

Grundanleitung für Kopf und Schnauze


4. Kopf und Schnauze:
Für den Kopf wird ein Dreieck wie folgt gestrickt: Für die beschriebene Größe die Maschen anschlagen und in Reihen glatt rechts stricken. Für Bärengröße 0, 1 und 2 jeweils 1,5 cm, für Größe 3 etwa 2 cm und für Größe 4 und 5 jeweils 3 cm gerade hoch stricken. Dann in jeder Hinreihe die letzten 2 Maschen rechts, in jeder Rückreihe die letzten 2 Maschen links zusammenstricken, bis die angegebene Maschenzahl übrig bleibt. Für die beschriebene Größe schlagen Sie also 66 Maschen an, stricken ca. 2 cm gerade hoch und dann am Ende jeder Reihe 52x 2 Maschen zusammen = 14 Maschen Rest. Diese Maschen abketten. Nähen Sie zunächst die untere schmale Längsnaht zusammen. Dann klappen Sie die obere Schmalkante des Dreiecks so nach unten, dass ein gleichschenkliges dreieckiges Loch entsteht (siehe Zeichnung unten). Hier wird dann später die Schnauze angestrickt. Befestigen Sie die unteren Punkte. Dann wenden Sie das Teil und nähen die diagonalen Nähte von innen fest zusammen. Arbeiten Sie dabei nicht zu nah an der Kante, also nicht in den Randmaschen, sonst können beim Ausstopfen leicht Löcher entstehen. Nun an der unteren Kante einen doppelten Faden durch die Randmaschen ziehen. Die Fäden an beiden Enden mit einem Knoten sichern. Den Kopf nur leicht ausstopfen. Für die Schnauze rund um das Dreieck des Kopfes die erforderlichen Maschen (hier etwa 34 Maschen) aufnehmen, an der unteren Kopfnaht beginnen. Arbeiten Sie nie direkt an der Kante, sondern etwa 5 mm von den Kanten entfernt. Hierbei ist eine Häkelnadel sehr hilfreich. Bei der oberen Abkettkante die Maschen nicht aus den Abkettmaschen, sondern aus den ganzen Maschen darunter aufnehmen, sodass das Maschenbild nicht "verschoben" wird. Stricken Sie die Aufnahmerunde in der dunklen und dann erst in der hellen Farbe. So wird der Übergang schöner. Verknoten Sie die Anfangsfäden sehr fest! Die Länge der Schnauze ist variabel, da sie den Gesichtsausdruck des Bären sehr beeinflusst und dieser wiederum eine Geschmacksfrage ist. Wir arbeiten sie, je nach Größe der Bären, etwa 2 bis 4 cm lang. Bei einem Bärenjungen sollte die Schnauze einige Runden länger sein. Nach diesen 2 bis 4 cm in einer Runde immer 2 Maschen rechts zusammen-stricken, noch 3 Runden ohne Abnahmen arbeiten und in der folgenden Runde wieder immer 2 Maschen rechts zusammenstricken. Die restlichen 7 bis 12 Maschen mit dem Arbeitsfaden zusammenziehen, dabei die Schnauze fest stopfen. Den Faden nach innen durchziehen und vernähen. Bei den Bären Größe 0, 1 und 2 reicht auch eine Abnahmerunde, nach den 3 folgenden Reihen dann die restlichen Maschen fest zusammenziehen.

            

Für den Kopf ein "Dreieck" stricken (Zeichnung unten). Die Seiten nach innen legen, die vordere Naht schließen. Das obere Drittel nach unten legen, die diagonalen Nähte schließen. Durch die Anschlagkante ein Band ziehen, dann den Kopf nur wenig ausstopfen. Für die Schnauze die Aufnahmerunde mit dem dunklen Garn, dann mit dem hellen Garn stricken.

Schema für den Kopf: Die äußere Linie zeigt das Strickteil, die inneren durchgezogenen Linien die Nähte Die Schnauze von vorn, den Kopf von unten fertig ausstopfen. Das Band am Hals fest zusammenziehen. Alle Fäden gut vernähen.

5. Die Ohren
Die Ohren sind einfach und schnell gearbeitet. Sie sind aber sehr wichtig für den Gesichtsausdruck des Bären. Wie groß Sie die Ohren machen, ist Geschmacksache, ob klein und dick oder groß und locker gefüllt. In der Tabelle finden Sie die Maschen und Reihenangaben für alle fünf Größen, wie wir sie (nicht nur) für dieses Buch gestrickt haben. Für Bär Nr. 3 schlagen Sie je Ohr 20 M in einer Farbe an und stricken glatt rechts 14 Reihen in der Anschlagfarbe und 14 Reihen in der zweiten Farbe. Danach die Maschen abketten.

Für die Ohren zwei Rechtecke stricken, je zur Hälfte in der dunklen und in der hellen Farbe. Der helle Teil zeigt nach dem Zusammennähen des Bären nach vorn, der dunkle nach hinten.

Fertigstellung der Ohren:
Jedes Rechteck rechts auf rechts zur Hälfte zusammenlegen. Nun jedes Ohr halbmondförmig mit Steppstichen zusammennähen (siehe Zeichnung).

Schema für die Ohrennaht     

Das Ohr wenden und nicht zu fest ausstopfen. Die Naht mit überwindlig Stichen zusammennähen, dabei die Weite leicht einhalten.

Fertigstellung des Kopfes:
Den Kopf sehr fest füllen und dabei rund formen. Dann die Fäden der unteren Kante fest zusammenziehen und vernähen oder gut verknoten.

Die Ohren so annähen, dass die hellere Hälfte nach vorne zeigt. Verwenden Sie hier für das Garn in der Farbe des Kopfes und eine Stopfnadel. Beginnen Sie am oberen Ende der diagonalen Kopfnaht, und nähen Sie das Ohr gerade nach unten ausgerichtet an. Es ist sicher einfacher, wenn Sie die Ohren zunächst nur anheften. Es ist nämlich gar nicht so einfach, beide Ohren gleichmäßig und symmetrisch anzunähen. Aber etwas schief ist manchmal auch ganz niedlich ‑ so bekommt der Bär seine ganz persönliche Note.

Zunächst die Augen mit doppeltem Faden an die Endpunkte der kurzen schrägen Nähte des Kopfes nähen. Das geht am besten mit einer sehr langen Nadel: Ziehen Sie den Faden von der Halskante nach oben durch, und verknoten Sie das Ende des Fadens. Nun das Auge auffädeln und an derselben Stelle wieder einstechen. Die Nadel durch den Kopf zur zweiten Seite führen, das Auge auffädeln und den Faden wieder zum Hals durchziehen. Dort Anfangs‑ und Endfaden gut verknoten.

Zum Schluss kommt die Stickerei. Am Anfang wird Ihnen das vielleicht nicht auf Anhieb gelingen. Das ging uns ebenso. Auch heute noch trennen wir die Stickerei immer wieder mal auf. Aber so richtig perfekte Bären können auch ziemlich langweilig aussehen.

Die Schnauze mit einem Faden in Schwarz und einer längeren Stopfnadel besticken. Dabei können Sie bestimmen, ob der Bär lacht oder ein bisschen schmollt. Stechen Sie an der Halskante ein und in Schnauzenmitte aus. Nun zunächst das Dreieck mit Plattstichen sticken. Darunter einen kurzen senkrechten Spannstich arbeiten und zum Schluss die Linien des Mauls mit Spann‑ oder Stielstichen sticken. Gerade oder leicht nach unten gebogene Linien lassen den Bären leicht schmollen; wenn Sie die Enden etwas nach oben sticken, lacht der Bär.

      

Wenn Sie sich unsere Bären anschauen werden Sie sehen, dass jede Schnauze unterschiedlich ist. Jeder Teddy hat seinen eigenen Gesichtsausdruck. Gerade das macht eben die Handarbeit aus.

Beim Bären ganz links ist als Nase ein Dreieck gestickt, darunter eine kurze Linie und zwei lange Stiche für die Schnauze. Bei dem Bären Mitte ist die Schnauze mehr ein Rechteck.

Bei dem rechten Bären ist das Nasendreieck etwas höher. Die gerade Linie darunter etwas kürzer. Für die Schnauze sind die Stiche etwas nach oben gezogen, dadurch lacht der Bär.

Grundanleitung des Zusammensetzens:

Zusammennähen der Teile:
Nun sind alle Teile gestrickt, und der Bär kann zusammengenäht werden. Hierzu benötigen Sie eine Stopfnadel; sie muss lang genug sein, um längs oder quer durch den Körper gezogen zu werden. Ausserdem eine etwa 2 m lange reissfeste Perlonschnur, z.B. geflochtenes Polyamid-Tauwerk, sowie 4 Holzperlen. Die Holzperlen verhindern, dass sich der Faden durch das Gestrickt zieht und sorgen dafür, dass Arme und Beine des Bären trotzdem beweglich sind.

Legen Sie alle Teile so nebeneinander, wie sie zusammengenäht werden. Achten Sie beim Körper darauf, dass die Stimme beim Rückwärtslegen brummt.

Verknoten Sie das Ende der Schnur dick und fest, sodass es sich auf keinen Fall durch die Maschen ziehen kann.

Die Zeichnung unten zeigt die Abfolge der Stiche: Zuerst werden die Beine angenäht. Stechen Sie an der Stelle, an der mit den Abnahmen begonnen wurde, von der rechten zur linken Seite gerade durch, dann stechen Sie durch die Mitte eines Beins, etwa 1 bis 2 cm (je nach Grösse) vom oberen Rand entfernt. Eine Holzperle auffädeln, dann etwa eine halbe Masche neben der Ausstichstelle wieder einstechen und den Faden zurück zur rechten Seite ziehen (zum Knoten hin). Den Faden immer wieder sehr fest anziehen. Das 2. Bein durchstechen, eine Holzperle auffädeln und zurücknähen.

Für die Arme führen Sie die Nadel von der rechten unteren Seite innerhalb des Körpers zur rechten Schulter. Ausstichstelle etwa 1,5 cm unterhalb der schmalen Schulternaht. Ziehen Sie den Faden durch. Führen Sie dann die Nadel zuerst zur linken Schulter. Stechen Sie durch den Arm (auch hier wieder etwa 1 bis 2 cm vom oberen Rand entfernt), und fädeln Sie die Perle ein. Wieder zurück zur rechten Schulter und den 2. Arm annähen. Ziehen Sie den Faden nach jedem Arbeitsgang fest an. Dann den Faden durch den Körper zum Hals ziehen, mit dem Restfaden den Kopf annähen. Zum Schluss den Kopf mit Alpaka in der Bärenfarbe annähen (nach Möglichkeit im Maschenstich), bis er rundum sehr fest sitzt.



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Zusammennähen der Teile:
Nun sind alle Teile gestrickt, und der Bär kann zusammengenäht werden. Hierzu benötigen Sie eine Stopfnadel; sie muss lang genug sein, um längs oder quer durch den Körper gezogen zu werden. Ausserdem eine etwa 2 m lange reissfeste Perlonschnur, z.B. geflochtenes Polyamid-Tauwerk, sowie 4 Holzperlen. Die Holzperlen verhindern, dass sich der Faden durch das Gestrickt zieht und sorgen dafür, dass Arme und Beine des Bären trotzdem beweglich sind.

Legen Sie alle Teile so nebeneinander, wie sie zusammengenäht werden. Achten Sie beim Körper darauf, dass die Stimme beim Rückwärtslegen brummt.

Verknoten Sie das Ende der Schnur dick und fest, sodass es sich auf keinen Fall durch die Maschen ziehen kann.

Die Zeichnung unten zeigt die Abfolge der Stiche: Zuerst werden die Beine angenäht. Stechen Sie an der Stelle, an der mit den Abnahmen begonnen wurde, von der rechten zur linken Seite gerade durch, dann stechen Sie durch die Mitte eines Beins, etwa 1 bis 2 cm (je nach Grösse) vom oberen Rand entfernt. Eine Holzperle auffädeln, dann etwa eine halbe Masche neben der Ausstichstelle wieder einstechen und den Faden zurück zur rechten Seite ziehen (zum Knoten hin). Den Faden immer wieder sehr fest anziehen. Das 2. Bein durchstechen, eine Holzperle auffädeln und zurücknähen.

Für die Arme führen Sie die Nadel von der rechten unteren Seite innerhalb des Körpers zur rechten Schulter. Ausstichstelle etwa 1,5 cm unterhalb der schmalen Schulternaht. Ziehen Sie den Faden durch. Führen Sie dann die Nadel zuerst zur linken Schulter. Stechen Sie durch den Arm (auch hier wieder etwa 1 bis 2 cm vom oberen Rand entfernt), und fädeln Sie die Perle ein. Wieder zurück zur rechten Schulter und den 2. Arm annähen. Ziehen Sie den Faden nach jedem Arbeitsgang fest an. Dann den Faden durch den Körper zum Hals ziehen, mit dem Restfaden den Kopf annähen. Zum Schluss den Kopf mit Alpaka in der Bärenfarbe annähen (nach Möglichkeit im Maschenstich), bis er rundum sehr fest sitzt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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